Bauvorbereitung

Das Fundament für die Schienenauflage muss befestigt sein (Beton, mind. B20), alle Sorten von Keramik- und Steinpflaster in Beton versetzt. Wir raten dringend von einer Montage der Schienen auf nicht befestigten Unterböden (d.h. auf verdichteten Fußflächen, frei gelegte Pflaster oder Betonplatten) ab. In diesen Fällen kann es zu einer Bewegung der Pflasterung kommen, in weiterer Folge zu einer Lockerung der auf diese Weise befestigten Schienen und somit zu einer Deformierung der ganzen Schwimmbad-Überdachung.

Die vorbereitete Oberfläche für die Montage der Laufschienen muss gerade sein, wobei die maximale Abweichung nicht größer als 5 mm auf der ganzen Länge der Schienen sein sollte. Bei unebenen Oberflächen müssen die Schienen zusätzlich untergelegt werden. Dadurch kann es zu einer Einschränkung der Verschubbewegung kommen bzw. zur Reibung von den Unterteilen der einzelnen Segmente an den Schienen. Bei einem erschwerten Zugang zum Schwimmbad ist es notwendig eine genügende Anzahl von Hilfskräften zu organisieren, um die Segmente auf die Schienen auflegen zu können.

Für die Montage benötigen wir eine Stromleitung (230 V) bis max. 20 Meter von der Montagestelle entfernt.

Die Überdachung muss extremen Naturbedingungen angepasst werden (z.B. im Voralpenland und in Berggebieten, oder aber auch bei Plätzen mit übermäßig großer Windbelastung). Es ist daher notwendig auf diese Tatsachen bereits vorab hinzuweisen, damit wir ihnen eine geeignete Lösung anbieten können.

Notwendig sind auch Hinweise auf unterirdisch verlaufende Strom-, Abwasser-und sonstige Leitungen, die bei der Montage beschädigt werden können bzw. die Montagearbeiten aufhalten können.

Alle Änderungen, die vor Ort nach der Vermessung durchgeführt worden sind, sollten mit uns besprochen werden, um etwaige unangenehme Überraschungen bei der Montage verhindern zu können.